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Im nachstehenden Link findest Du die aktuellen Yardstickzahlen

Yardstick 2019 Tiefwasser

Segeln – schneller als der Wind ….. ein toller Bericht von Paul Pehr

Gleich zu Beginn – ja es ist möglich und das auf der foilenden Einheitsklasse GC 32. Diese Serie tourt um die Welt und machte am 12 – 15. September 2019 in Riva am Gardasee halt wo ich als Gast des Red Bull Extreme Sailing Teams von Roman Hagara und Hans Peter Steinacher an Bord durfte.

 

Der Katamaran wiegt 1100 kg, ist 32 Fuß lang, hat gefühlt unendlich Segelfläche, wird von einer Crew von 5 Personen bewegt, wobei die Burschen topfit sind. Ein Wochenende besteht aus 20 Wettfahrten, 5 pro Tag, nach der Low-Point-Wertung – kein Streicher. Topfit – am Abend erzählte mir ein Crewmitglied an der Winsch verbraucht der Körper 5000 Kalorien pro Tag, nicht nur ihm wird heiß, auch die Schoten – hitzeresistent, nicht zu schneiden mit dem Heissschneider, sondern nur mit dem Messer anpassbar und nach 6 Tagen zu tauschen! Noch Fragen zur Leistung und den Kräften an Bord?

 

Nun zum Segeln. Am Start wird gemacht unter hohem Speed und um jeden Meter gekämpft. Die Dichte im Feld ist hoch, ein Penalty und die Mannschaft fährt dem Feld auf dem Up and Down Kurs mit 2 Gates schon hinterher. Ein Flight dauert rd 25 Minuten. Gesegelt wird zwischen 6kn und bis zu 25kn Wind, wobei ab 13kn die Rennleitung keine Gäste mehr an Bord erlaubt. Der Gästeplatz ist am Trampolin vor dem Beam auf der Steuerbordseite. Es ist echt Nass – Wasser rinnt schnell bei gut geschlossenem Öhlzeug beim Hals hinein und bei den Beinen wieder hinaus. Dusche inklusive und dies ist bei Manövern schnell der Fall oder wenn das Boot von den Foils fällt.

 

Unbeschreiblich ist das Gefühl wenn sich das Boot aus dem Wasser hebt, es krachen die Schoten laut, wird dann ganz ruhig und dann beginnt es laut zu pfeifen. Ich war bei rd 12 kn Wind an Bord und erlebte auf Raumschots eine Bootsgeschwindigkeit von über 33kn. Das Boot schwebt rund 1,0 Meter über dem Wasser auf den L-förmigen Foils. Wären diese als V nach außen gebogen wären nochmals 10 kn Speed zusätzlich möglich. Im Foilmodus pendelt das Boot manchmal leicht, ein Trimmer reguliert Schwert-Foil und Ruder-Foil,  und tänzelt gefühlt leichtgängig über das Wasser. Am Ruder ist das Boot agressiv steuerbar, wie mir Roman berichtet – es kann einen Hacken wie ein Hase schlagen und dies wird bei den Manövern augenscheinlich. Wer sich nicht festhält wird abgeworfen. Ein paar Fotos geben die Eindrücke wieder – für dieses Erlebnis wird der potentielle Verlust vom Handy gerne in Kauf genommen.

 

Der Kurs auf der Raumen kann bis zu 165 Grad gehen, aber eher bei max bei 140 Grad gesegelt. Der Kreuzkurs liegt bei  rund 40 Grad und ohne zu foilen, geht auf diesem Kurs aber auch, erreichten wir bereits 14 Kn Bootsgeschwindigkeit. Adrenalin pur. Ich bin noch nie schneller gesegelt. Ansteckungsgefahr groß. Ich verstehe warum die Mannschaft mit einer derartigen Leidenschaft an Bord ist. Will ich wieder Foilen? Ja unbedingt – ich kann jedem empfehlen dieses Gefühl zu testen.

 

Näheres auf:

http://www.gc32racingtour.com/

http://www.redbullextremesailing.com/de/

Weitere Bilder in unserer Galerie

 

 

 

Mit der ESSE 850 auf’s Podium

Ein toller Abschluss des heurigen Attersee-Cup für den SSCS-Segler Andre‘ Golser.

Wir gratulieren zum hervorragenden 3. Platz in der Gesamtwertung zum Attersee-Cup 2019

mit einem vielfachen HIPP HIPP HURRA

Der SSCS

GesamtwertungAC-Schluss

Neue Signallaternen an unserer Hafeneinfahrt

 

Mit viel Tüftelei ist es Thomas gelungen unsere Hafeneinfahrt zu kennzeichnen. Nun finden wir auch bei Dunkelheit wieder nach Hause

Danke Thomas

„WOW“ wir gratulieren einem unserer Jüngsten …super Valentin…

Bericht vom stolzen PAPA Christian         

Valentin hat dieses Wochenende beim SCK die Seepferdchen Regatta bestritten.

Es kamen 19 Kinder vom Attersee, Wolfgangsee, Achensee und vom Neusiedlersee, geplant waren 6 Wettfahrten für beide Tage.

Am Samstag konnten 3 Wettfahrten gesegelt werden, Valentin hat zwar meist den Start verschlafen, aber immer in der Wettfahrt gut aufgeholt,

so hat er gleich mit einem 5.Platz begonnen! Dann noch zwei 12. Plätze.

Heute war leider zu wenig Wind für weitere Wettfahrten, obwohl die Kinder 2 Mal zum Start hinausgeschickt wurden.

Gewertet wurden dann die 3 Wettfahrten vom Samstag, Valentin wurde – punktegleich mit dem Zehnten – Elfter in seiner ersten Regatta!

Eine super Veranstaltung beim SCK mit guter Betreuung der Kinder und auch Coaching zwischen den Wettfahrten.

Diese OPTI Woche wurde in Kooperation mit dem SSC-S veranstaltet von dem auch der Trainer gestellt wurde.

Der SSC-S ist stolz auf den sicheren Nachwuchs und gratuliert auf das Herzlichste

Ein dreifaches : „HIPP HIPP HURRA“ 

 

 

SSCS – Segler in Nußdorf erfolgreich

Beim 6. Bewerb zum Attersee-Cup prügelte Andre‘ Golser seine ESSE 850 über den Kurs der Regatta des WSCW und verwies den Rest des Feldes auf die Plätze. Unterstützung fand er durch Wolfgang Ortner (selber Eigner einer ESSE 850) und den Rest seiner hervorragenden Crew.

Der SSCS gratuliert Andre zum hervorragenden Sieg                                                                                                  sowie dem weiteren Ausbau der Führung im Attersee – Cup.

 

SSCS – Segler erfolgreich bei der Long Distance Challenge

Andre‘ Golser distanziert die Konkurrenz und segelt rekordverdächtig in der Zeit von 12 Stunden über 58 NM die weiteste Strecke, Hubert Mayer schlägt sich tapfer im Mittelfeld der 22 Teilnehmer und belegt Platz 13.

Der SSCS gratuliert herzlich

Trotz schlechtem Wetter bleiben die Tücher fast trocken.

Rettungsschwimmerausbildung

Österreichische Wasserrettung

http://www.ooe.owr.at/user/Download/Beitrittserklaerung.pdf

Abschied von Wolfgang

In tiefer Trauer geben wir bekannt, dass unser Segelfreund und langjähriges Clubmitglied Wolfgang Nimmerfall zu seinem letzten Törn die Segel gesetzt hat und uns für immer verlassen hat.

 

 

 

 

Gesamtsieg der Desidera beim Business Cup in Kroatien

Die Offshore Abteilung des SSCS kann einen weiteren Sieg vermelden! Die Crew der „Desidera“ mit Skipper Christian Horvath holte mit den Plätzen 1, 1, 3 und 1 den Gesamtsieg in der Klasse ORC mit Spi und das blaue Band.

Dass dieser Business Cup kein Spaziergang war zeigt das knappe Ergebnis. Bei der vierten Wettfahrt hat die Desidera berechnet 7 Sekunden Rückstand auf die zweite Yacht.                                                                              Vor dem Start des eigentlichen Business Cups gab es noch das „Presenting-Race“, welches Christian mit seiner Crew ebenfalls für sich entscheiden konnte.

Topsieg beim SKY Yachting vom SSCS

Die Ereignisse überschlagen sich

 

Beim Skiyachting gab es heuer einen neuen Sieger, Erwin Knoll und Fabian Loy vom SSCS holten sich zum ersten mal den ersten Rang ebenfalls auf einem Tornado. Zweite wurden Michael Urich und Matthias Pohn auf einer Sanset 77 gefolgt von Christian Reiter, Barbara Höller und Gunther Hilzensauer auf einer Grand Surprise, alle vom YES-Kammer.

Wir gratulieren den Gewinnern

Unsere 1. Freitagregatta

Nach einer langen Schlechtwetterperiode zeigte sich Petrus von seiner sportlichen Seite und hat für die erste Freitagregatta zuerst die Wolken aus dem Gesicht der Sonne verschoben und dann auch noch nach anfänglicher Windschwäche 2Bft aus NW geschickt, so konnte die langersehnte Freitagregatta bei fast optimalen Bedingungen stattfinden.

Gestartet wurde, wie schon aus dem Vorjahr bekannt im Känguru Startsystem und die Zieleinfahrt war zugleich die Platzierung.

Als erstes Schiff ging die First 27.7 von Hubert und Alois über die Ziellinie und das trotz verbogener Relingstütze.

Auf den weiteren Plätzen folgten Reinhard (Maxi 77), Günther (Dehler 25) und Daniela (Elan 33). Wolfgang und Gerhard haben ein Flautenloch gesucht und schließlich auch gefunden und somit das Ziel nicht ganz erreicht.

Bei der anschließenden Siegerehrung und einem gemütlichen Beisammensein wurde noch auf den erfolgreichen Start in die neue Saison angestoßen.

Nach der Regatta ist auch vor der Regatta.

Wir freuen uns schon auf die nächste und drücken Alois und seiner Crew beim Start zur SCK AC Regatta die Daumen.

 

Sensationeller Saisonstart bei der Klassenmeisterschaft UFO 22

Das Team Christian Hotwagner (SSCS), Jörg Deimling (SCA) und Gernot Stadler(SSCS), belegten bei der österreichischen Klassenmeisterschaft der UFO 22 den hervorragenden 2. Platz, unangefochtener Gewinner dieser Klasse wird Gerhard Wendl (UYCAs).

Wir gratulieren dem erfolgreichen Trio und wünschen weiterhin die bekannte Handbreite Wasser unterm Kiel und viele  Erfolge in dieser Saison.

Tolle Ergebnisse beim Atterseecup 2018

Allen Teilnehmern vom SSCS beim Atterseecup 2018 nicht nur unsere HERZLICHE GRATULATION ZU DEN TOLLEN LEISTUNGEN, sondern auch ein GROSSES DANKESCHÖN! Nur so lebt unser Segelclub!
Der SSCS hat in der Clubwertung den tollen 4. Platz belegt, ein wichtiges Zeichen in Richtung anderen Clubs am Attersee und natürlich auch Richtung Land Oberösterreich.

Hubert Mayer ist erstmals die Gruppe B durchgesegelt und hat dabei gleich den 2. Platz belegt.

Seascape Chiemsee Cup 2017

Vom 01.09. bis 03.09.2017 organisierte der Libera Yacht Club Chiemsee (LYCC) den ersten Seascape Chiemsee Cup für die beiden Klassen Seascape 18 und 24. 7 Mannschaften auf der Seascape 18 starteten zeitversetzt mit den 4 Mannschaften der Seascape 24 auf klassischen Up-and-Down Kursen vor Prien. Der Chiemsee – außer für 3 lokale Mannschaften – stellte für die slowenischen, österreichischen und deutschen Crews Neuland dar. Das Revier überrascht von der Größe, der Anzahl an Yachthäfen und dass der Wetterbericht 3 Tage Regen und Wind anzeigen kann!

Das Onshoreteam um Organisator und LYCC Präsident Olaf Wittenberg ließ uns den Wetterfrust nach dem Aufriggen bei 11C° durch einen herzlichen Empfang rasch vergessen und bestach die gesamten 3 Tage durch einen perfekten Ablauf.

Unsere Freunde aus Bayern sind herzliche Gastgeber! Für Samstag und Sonntag waren 7 Wettfahrten angesetzt, wobei zuerst der Start der 18er, gefolgt im 5 Minuten Abstand für die 24er erfolgte. Trotz Regen gab es Windprognosen von 8-14kn für die beiden Tage aus NW – NE. Samstagmorgen konnten wir nicht glauben, dass wirklich 12-10 kn am See gemessen wurden und als alle Teilnehmer startklar waren, erfolgte um 10:45 das Ankündigungssignal zur ersten Wettfahrt. Der Kurs wurde mittels 2 Motorbooten auf Grund drehender Winde unermüdlich angepasst. Auch dieser drehende Wind erforderte einen Abschuss nach dem ersten Start, da die Startkreuz zum Anlieger wurde.

Die drehenden Winde machten mehrmaliges Umlegen der Bojen notwendig, die Wettfahrtleitung konnte bis zum späteren Nachmittag schließlich 2 Wettfahrten durchbringen. Solider Grundsegeltrimm, Verlass auf den Verklicker und aufmerksame Kontrolle der Bootsgeschwindigkeit wurden essentiell, weil im Dauerregen die Windfäden zum nutzlosen Accessoire verkommen sind! Bei den 24ern war das Feld sehr eng. Keine wesentlicher Geschwindigkeitsunterschied war zwischen den 4 Booten bemerkbar. Vielleicht konnten kleine Unterschiede in den Manövern, vor allem beim Setzen und Bergen des Gennakers ausgemacht werden, aber bis auf die letzte Wettfahrt brachte jede mehrere Führungswechsel und einen spannenden Regattaverlauf mit sich. Leider war der Gastgeber in der 1 Wettfahrt zu großzügig und opferte seinen Gennaker, sodass er bei Wettfahrt 2 ein DNC verbuchen musste. Segelreparaturen – bekanntlich unmöglich bei regenassem Tuch – wurden durch die lokale Gemeinschaft trotzdem gelöst, sodass am folgenden Sonntag wieder alle 4 Boote am Start waren.

Auch der Wind hatte am Sonntag auf  10-16kn aufgefrischt und bis zur 4. Wettfahrt gab es 3 verschiedene Sieger.  Hervorzuheben ist der Sieg von Crew Reichl bei Wettfahrt 4, die 2 Tage zuvor ihr Schiff von der Werft übernommen hatten, aber das Training der letzten Monate auf GER 7 ausspielen konnten. Zu diesem Zeitpunkt lagen Paul Pehr und Christian Hotwagner auf AUT 29 mit 2 Siegen zwar punktegleich knapp vor  Martin Lindner und Dirk Wöhling auf GER 12.  Der Start um 12:30 zu Wettfahrt 5 gab noch Hoffnung auf 2 weitere Wettfahrten vor 14.00 und auf einen Streicher. AUT 29 sah beim Start einen Vorteil auf der Backbordseite und ging mit Steuerbordbug vor den 3 anderen auf Backbordbug über die Startlinie. Das Risiko zahlte sich aus, da die 3 trotz Vorfahrt umlegen mussten und so ein enger Wettkampf zwischen allen 4 Booten auf der Kreuz entstand. In einer Regenfront drehte der Wind kurz auf SE, sodass abermals Mut gefragt war und AUT 29 als erstes Boot im Feld den Gennaker setze. Dieser Einsatz erlaubte einen kleinen Vorsprung um so die Gegner bis ins Ziel zu kontrollieren.   Mit Sieg Nummer 3 stieg die Chance auf den Gesamtsieg für Pehr/Hotwagner, da die direkten Gegner einen dritten Platz verbuchten und auch das 2. österreichische Boot mit Hans Peter Reichl und seiner Frau Bernadette mit Platz 2  Schützenhilfe leisteten.  Wettfahrt 6 wurde um 13.54 gestartet und musste wegen eines Winddrehers vorzeitig abgeschossen werden.  Ein Neustart war im Rahmen des Zeitlimits nicht mehr möglich. Das Endergebnis stand fest – die Crew AUT 29  Pehr / Hotwagner gewannen vor GER 12 Wöhling/Lindner, vor der Crew Reichl und Crew GER 7 Wittenberg/Rammelsberger.

Für alle Crews der 24er waren die 3 Tage eine wertvolle Erfahrung, da die Boote für alle Eigner noch sehr neu sind und bisher kein direkter Vergleich mit anderen Booten der Klasse bestand. Am Wasser waren die Boote ähnlich schnell, die Positionen in den Regatten entschieden sich vor allem in den Manövern und der Wahl der Bahnen. Im gemütlichen Rahmen nach den Wettfahrten konnten noch Trimmdetails ausgetauscht werden, die das Handling und Geschwindigkeit der Boote noch verbessern sollten.

Vielen Dank an Olaf Wittenberg und sein Team, dass eine so perfekt organisierte Veranstaltung am Chiemsee im LYCC abgehalten werden konnte.

Autor: Paul Pehr, Seascape 24, AUT 29

Alle Bilder und Videos finden Sie hier.

Sensationeller Sieg beim 1000 Meilen Race 2007

Unter 96 gestarteten Yachten gelang es Skipper Hubert Mayer (SSCS) mit seiner Crew Alois Zauner, Walter Schwing, Roland Kargl (3xSSCS) sowie Walter Mayer, Walter Krestel, Patrick Marschner und Peter Kimeswenger, nicht nur die Klasse „C“ sondern auch den Gesamtsieg „Ecker Cup“ für sich zu entscheiden. Mit einem errechneten Vorsprung von 13 Stunden und 46 Minuten klassierte unser Hubert nach einer atemberaubenden Fahrt durch die Ägäis den Rest des Feldes.